Biomarker

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Die Biomarker-Forschung im IKC zielt auf die Entdeckung und Validierung neuer Biomarker sowie die frühe Einführung neuer Technologien und Methoden mit labormedizinischer Relevanz:

  • Lipidomics und Metabolomics: Im Rahmen seiner Forschungsprojekte zu “HDL” und “Sphingolipiden” wurden im IKC Methoden für die Messung von Glycerophospholipiden, Sphingolipiden, Gallensäuren und Oxysterolen etabliert. Diese aber auch andere Metaboliten (z.B. Trimethylaminoxid TMAO) werden in klinischen Studien in Bezug auf Assoziationen mit Diabetes und koronare Herzkrankheit evaluiert.

  • Drug Monitoring und Toxikologie: Das IKC setzt seine Tradition in der Entwicklung massenspektrometrischer Methoden für die Messung von Medikamentenspiegeln und den Nachweis von Vergiftungen fort.

  • Proteinmarker und Proteomics: In Sekretomen, die durch Gewebekultur von operativ gewonnenen Gefässpräparaten erzeugt werden, suchen Wissenschaftler des IKC nach neuen Biomarker-Kandidaten für die Ruptur atherosklerotischer Plaques (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie und finanziert durch die Schweizer Herzstiftung) oder die Akute Aortendissektion (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie sowie der ETH Zürich und finanziert durch die  Stiftung für Pathobiochemie und Molekulare Diagnostik sowie die Hochschulmedizin Zürich). Die entdeckten Kandidatenproteine werden in Plasma-Proben in Bezug auf ihre diagnostische und prognostische Aussagekraft validiert. Parallel zu diesem hypothesenfreien und systembiologischen Ansatz, werden auch durch Hypothesen definierte Kandidatenproteine in Biobank-Proben lokaler, nationaler und internationaler Studien in Bezug auf ihre diagnostische und prognostische Bedeutung insbesondere bei kardiovaskulären, respiratorischen und renalen Erkrankungen evaluiert.

  • MikroRNAs: mikroRNAs sind sehr stabil im Plasma. Deswegen und weil viele von ihnen spezifisch in bestimmten Zellen exprimiert werden, haben sie diagnostisches Potenzial. In einem vom Zentrum für Integrative Humanphysiologie und der Schweizer Diabetes-Gesellschaft unterstützten Projekt untersucht das IKC die Assoziation von miRNAs mit Diabetes mellitus und dessen Komplikationen.

 
Team
Prof. Arnold von Eckardstein (Institutsdirektor)
Dr. Joanna Gawinecka (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Prof. Thorsten Hornemann (Assistenzprofessor)
Dr. Daniel Müller (Oberassistent)
Dr. Lucia Rohrer (Wissenschaftliche Abteilungsleiterin)
Dr. Lanja Saleh (Wissenschaftliche Abteilungsleiterin)
Dr. med. Katharina Spanaus (Wissenschaftliche Abteilungsleiterin)

Kontaktadresse
UniversitätsSpital Zürich
Institut für  Klinische Chemie
Prof. Arnold von Eckardstein
Rämistrasse 100
8091 Zürich

arnold.voneckardstein@usz.ch
Tel. +41 44 255 22 60