Vitamine und Spurenelemente

Vitamine üben essentielle Funktionen aus können aber vom Menschen entweder gar nicht oder nicht in ausreichender Menge hergestellt werden. Unter den heutigen Ernährungsbedingungen sind die ausgeprägten Vitaminmangelzustände (Avitaminosen), wie z.B. Rachitis bei Vitamin D Mangel oder Skorbut bei Vitamin C Mangel, sehr selten. Jedoch können auch leichte Mangelzustände Symptome hervorrufen. In der Schweiz ist eine Unterversorgung an Vitamin D oder Folsäure, sowie bei Vegetariern auch an Vitamin B12, am häufigsten. Diese und auch viele andere Vitamine werden im IKC bestimmt. Zusätzlich werden einige funktionelle Stoffwechselmarker bestimmt, die einen bestimmten Vitaminmangel besser als die Blutkonzentration des jeweiligen Vitamins nachweisen (z.B. die Methylmalonsäure für den Vitamin B12 Mangel).
Spurenelemente, wie Eisen, Kupfer, Zink und Selen, finden sich sowohl in Körperflüssigkeiten als auch im Gewebe nur in relativ geringen Mengen. Bestimmt wird die Konzentration der Spurenelemente in Blut, Urin oder auch Lebergewebe um einen Mangel (z.B. Selen oder Zink) oder Überschuss (z.B. Eisen- und  Kupferspeicherkrankheiten) zu diagnostizieren. Der Eisenmangel wird durch die Messung eines erniedrigten Ferritin-Spiegels diagnostiziert (Anämien). Die erbliche Eisenüberladungskrankheit (Hämochromatose) wird im IKC auch genetisch diagnostiziert.​